15:34 / 22. Oktober 2021

2023 endet seine Amtszeit

Bürgermeister | Hans-Günter Fischer tritt nicht mehr an

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz am Rhein, Hans-Günter Fischer, wird bei der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr nicht mehr antreten. Das gab Fischer heute Vormittag bei einem Treffen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung bekannt.

Fischer sagte, er habe die Verantwortung als Bürgermeister vor fast 15 Jahren „gerne übernommen, um meiner Heimatregion dienen zu können.“ In den vergangenen Jahren sei es stets sein Ziel gewesen, nicht ausschließlich Chef der Verwaltung zu sein. Daher wolle er auch in der verbleibenden Zeit „Bürgermeister aller Bürgerinnen und Bürger sein.“

Hans-Günter Fischer informiert in einer Personalversammlung über seine Entscheidung, nicht wieder als Bürgermeister anzutreten. | Foto © Thomas Schwarz

Hans-Günter Fischer informierte heute Vormittag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über seine Entscheidung. | Foto © Thomas Schwarz

Abgewehrte Zwangsfusion und soziale Modelle

Fischer dankte allen, die die Region bei zahlreichen Projekten während seiner bisherigen Amtszeit unterstützt hätten. Er nannte als erstes die „Verhinderung einer schädlichen Zwangsfusion von oben“. Stattdessen seien Partnerschaften mit benachbarten Kommunen ausgebaut und neue entwickelt worden. Damit, so ist Fischer überzeugt, sei der „kommunalen Selbstverwaltung vor Ort ein echter Dienst“ erwiesen worden.

In den knapp 15 Jahren habe die Region „nicht nur theoretisch von sozialer Verantwortung geredet, sondern sie vorbildhaft entwickelt“. Die Einführung der  – fest angestellten – „Kümmerin“ zur Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen sei bundesweit einmalig gewesen. Andere Kommunen hätten sich nach diesem „Modell nicht nur erkundigt, sondern auch versucht, es vor Ort bei sich zu realisieren“, so Fischer.

Beim Klima- und Umweltschutz sei die Verbandsgemeinde mit innovativer Technik in der Abwasserbeseitigung „Vorreiter in Deutschland“; ebenso in der Region bei der Einführung des Bürgerfahrdienstes, der Gemeindecafés, der Ehrenamtstage sowie der Freiwilligenbörse.

„Noch viel anpacken und umsetzen“

Für die Zukunft „eines menschlichen Miteinanders ist es von großer Bedeutung“, das Erreichte nicht nur zu behalten, sondern es stetig weiterzuentwickeln. Fischer erklärte, er freue sich darauf, „noch Vieles in der verbleibenden Zeit der Amtsperiode anzupacken und umzusetzen.“

(ts)


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