17:49 / 30. April 2020

Hans-Günter Fischer stellt Pandemie-Konzept vor

Brief an Senioren: "Niemanden zurücklassen!

„Unser Pandemie-Konzept ist ein stabiler Anker in dieser Corona-Krise.“ So bringt Hans-Günter Fischer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz, das gerade veröffentlichte Papier auf den Punkt. „Wir haben als erste Verbandsgemeinde ein solches Konzept vorgelegt, das sowohl für jetzt als auch für die Zukunft eskalationsfähig ist.“

Mechanismen für mögliche Eskalation

Das Konzept ist so angelegt, dass im Falle einer erneuten Zuspitzung der Lage konkrete Mechanismen greifen. In einem Brief an die Seniorinnen und Senioren der Region schrieb Fischer: „Die große Welle der Infektionen mit dem Corona-Virus kommt womöglich noch. Also sind weiterhin Umsicht und Vorsicht geboten.“

Zeitgleich würden Kapazitäten der Krankenhäuser ausgebaut, damit allen die beste medizinische Hilfe zuteilwerde, „wenn es darauf ankommen sollte.“ Wie das Pandemikonzept auf Papier aussieht und wie die einzelnen Stufen ineinander greifen, können Sie HIER ansehen - und sich auch herunterladen, wenn Sie möchten.

„Beeindruckende Hilfsbereitschaft“

Fischer zeigte sich von der großen Hilfsbereitschaft in der ganzen Region beeindruckt: "Die Nachbarschaftshilfe in der Region ist beispielhaft," sagte Fischer. Dennoch komme es darauf an, „keinen und keine zurückzulassen.“

Aus dem Brief von Bürgermeister Fischer an die Seniorinnen und Senioren der Region

In dem an die Seniorinnen und Senioren verschickten Brief werden diese um Unterstützung gebeten. Es gehe dabei einzig darum, „dass niemand vergessen wird.“ Daher hat der Bürgermeister einen Fragebogen mitgeschickt, durch den versucht wird, auch diejenigen zu „finden“, die bisher womöglich keine Hilfe erhalten haben - obwohl sie diese vielleicht benötigen.

Erste Reaktionen sehr positiv

Ausdrücklich wird in dem Fragebogen darauf hingewiesen, dass ihn niemand ausfüllen und zurückschicken muss. Dennoch wurde nach dem bisherigen solidarischen Verhalten der Bevölkerung mit einem deutlichen Rücklauf gerechnet. Diese Hoffnung scheint sich bereits am ersten Tag zu bestätigen. Anrufe bei der Verbandsgemeinde und andere äußerst positive Reaktionen zum Brief an die ältere und alte Generationen stimmen zuversichtlich. 

Auf Gemeinden zugeschnittene Arbeitsgruppe

Innerhalb der Verwaltung hat sich eine sogenannte „Task Force Corona“ gebildet. Sie besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher Kompetenzbereiche. Somit ist gewährleistet, dass die entscheidenden Experten bei einer möglichen (erneuten) Eskalation abgestimmt miteinander kommunizieren und Entscheidungen treffen können. Dabei legt die Verwaltung großen Wert auf die enge Verzahnung mit den Gemeinden und denjenigen Gruppen, die bisher bereits freiwillig für Hilfe zur Verfügung stehen.

Für jede Gemeinde gibt es eine eigene Telefonnummer als Hotline. Die jeweiligen Nummern finden Sie auf dem Pandemie-Konzept, das sie herunterladen können (siehe Link oben). Die „Task Force Corona“ steht also in permanentem Kontakt mit allen relevanten Gruppen - angefangen von Polizei und Feuerwehr bis hin zu ehrenamtlichen Initiativen wie „Essen auf Rädern“, Junggesellenvereinen oder auch dem Seniorenheim der Verbandsgemeinde.

(ts)

 

 

 


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