14:51 / 20. August 2020

Neu-Infektionen eindämmen | Alle Anstrengungen unternehmen

Keine Lockerungen in RLP bis Mitte September

Die Zahl der Neu-Infektionen steigt weiter an. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete heute Vormittag: 1707 Menschen haben sich mit dem Corona-Virus neu infiziert - an einem einzigen Tag. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem zehn weitere Patienten an dem Virus gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 9253 an.

Starke Zunahme jüngerer Infizierter

Das RKI berichtet zudem bereits seit einiger Zeit, dass das Durchschnitts-Alter von Neu-Infizierten stetig abnähme. Zu Beginn der Pandemie waren noch vorwiegend ältere und alte Menschen betroffen. Mittlerweile dreht sich die Entwicklung fast um. Das zeigt anschaulich eine Grafik des ZDF, die auf Zahlen des RKI beruht.

Immer mehr junge Menschen infizieren sich mit dem Corona-Virus (Quelle: RKI, Grafik: ZDF)

Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen (Gemeinden, Städte und Landkreise) haben sich auch zu dieser Entwicklung heute in Mainz ausgetauscht - mit der Landesregierung. Das Ergebnis war eindeutig. Angesichts der aktuellen Zahlen ist an eine Lockerung der Auflagen nicht zu denken. Mehr noch: Die bestehende Corona-Verordnung wird bis zum 15. September verlängert. Das bedeutet, dass alle Auflagen weiterhin Gültigkeit besitzen.

Die 10. Corona-Verordnung mit allen Aktualisierungen von Anfang August finden Sie zum Nachlesen HIER.

Höhere Bußgelder bei Verstößen

Die Landesregierung kündigte zudem höhere Bußgelder gegen jene an, die sich nicht an die Vorschriften halten. Dazu zählt beispielsweise, keinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen oder ihn nicht korrekt aufzusetzen. Denn es nutzt kaum etwas, diesen "Schutz" um den Hals herum zu tragen oder die Nase damit nicht zu bedecken. Schließlich haben wir gelernt, dass gerade die sogenannten "Aerosole" das Virus verbreiten können.

Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner Seite sehr gut erklärt, welche Übertragungs-Wege sich das Virus sucht. Das ist einfacher nachzuvollziehen als man vielleicht denkt. Die Texte sind recht einfach erklärt. Sie finden Sie bei Interesse direkt HIER. Auch auf der Seite des Bundesgesundheits-Ministeriums finden Sie ständig aktualisierte Informationen. Dazu hat das Ministerium neben seiner eigentlichen Homepage eine Extra-Seite gestaltet, die "Zusammen gegen Corona" heißt. Sie finden Sie HIER.

Nicht nur Riskogebiete sind gefährlich, auch unser eigenes Verhalten

Gerade hat das RKI wieder neue Gebiete innerhalb Europas zu sogenannten "Riskikogebieten" erklärt. Dazu zählen jetzt auch zwei südliche Verwaltungs-Gebiete Kroatiens, sogenannte Gespanschaften. Diese Warnungen finden sich auch auf der Seite des Auswärtigen Amtes, HIER. Demgegenüber ist die Reisewarnung von und nach Luxemburg wieder aufgehoben worden. Es ist wichtig und lohnt sich, immer wieder nach neuen Einschätzungen von Reisezielen zu sehen. Risiko und Warnungen ändern sich in diesen Wochen recht schnell.

Wichtig: Wer aus einem Risikogebiet nachhause kommt, muss sich testen lassen. Das ist keineswegs eine "Kann-Bestimmung". Es ist eine Pflicht.

Es geht, das sagen auch viele Experten, nicht um "Alarmismus", also etwa darum, die Leute verrückt zu machen. Dennoch: Wir erleben gerade eine Entwicklung der Neu-Infektionen, die nicht gut ist. Bürgermeister Hans-Günter Fischer hatte bereits vor zwei Wochen auf eine mögliche Verschlechterung der Infektionszahlen hingewiesen. Dabei hatte er gewarnt, dass die "Pandemie keineswegs gebannt" sei. Er verband das mit einer Bitte an die Bevölkerung, sich weiterhin "solidarisch und rücksichtsvoll" zu verhalten. Sie finden seinen Appell HIER.

Bürgermeister Hans-Günter Fischer appelliert an die Bevölkerung, weiterhin solidarisch und rücksichtsvoll zu sein.

(ts)

 

 

 

 


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