15:33 / 12. Januar 2021

Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde übergibt Tablets an Linzer Seniorenheime 

Seniorenbeirat | Tablets für Heimbewohner übergeben

Eine gute Idee setzte jetzt der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde in die Tat um. Die Arbeitsgruppe „Tablets“ des Seniorenbeirates übergab dem Leiter des Seniorenheimes der Verbandsgemeinde, Ralf Dötsch, ein Tablet für die Heimbewohner. Die Senioren-Residenz Sankt Antonius in Linz und das Seniorenzentrum „Linzer Berg“ in Kretzhaus erhielten ebenfalls die Grundausstattung für die digitale Kommunikation. 

Die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Linz hatte in der Vergangenheit mehrfach darüber beraten, wie die digitalen Angebote für ältere Menschen verbessert werden könnten. 

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie habe sich herausgestellt, dass „der Zugang zur digitalen Welt“ mehr Möglichkeiten eröffnet, Kontakte aufrechtzuerhalten, so die Vertreter des Seniorenbeirats. Das gelte auch bei der Besorgung von Dingen des täglichen Bedarfs, gut informiert zu bleiben und zu Hause für Abwechslung zu sorgen. 

„Digitalausstattung wird ausgebaut“ 

Wolfgang Walter, stellvertretender Vorsitzenden des Seniorenbeirates, betonte, die Überreichung der Tablets sei „erst der Anfang der digitalen Initiative“. Weitere Projekte will der Beirat im kommenden Jahr starten, sobald Corona das zulässt. 

So sind unter anderem Schulungsangebote für Senioren und Seniorinnen für Smartphone, Tablet und Co. ins Auge gefasst. 

Seniorenbeirat übergibt Tablets an das VG-Seniorenheim | Foto © Thomas Schwarz/VG

Auf dem Foto von links nach rechts: Ralf Dötsch, Leiter des Seniorenheims mit der Abordnung des Seniorenbeirates: Brigitte Baader, Wolfgang Walter, Waltraud Schmaus und Klaus Krumscheid | Foto: TS/VG

Ralf Dötsch konnte das nur bestätigen und bedankte sich für diese „großzügige Initiative des Seniorenbeirates.“ Er versprach, die digitale Ausstattung der Senioreneinrichtung weiter auszubauen. 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) erklärte in ihrem jüngsten Positionspapier, dass der Zugang zum Internet zur „öffentlichen Daseinsvorsorge“ gehöre. Allerdings seien neun Millionen ältere „Offliner“ in Deutschland von diesen Chancen der Digitalisierung ausgeschlossen. Zu ihnen gehörten überproportional Hochaltrige, Frauen, Alleinlebende, Personen mit geringem Einkommen, geringer formaler Bildung oder mit Migrationshintergrund. 

Sich mit den digitalen Medien vertraut zu machen, ist gerade in Zeiten der Krise eine echte Herausforderung. Lernmöglichkeiten in Volkshochschulen oder ähnlichen Bildungseinrichtungen sind während der Kontaktbeschränkungen ganz weggefallen oder reduziert worden. Deshalb fordert die BAGSO eine digitale Grundversorgung in allen Wohnformen älterer Menschen, auch in Pflegeeinrichtungen. 

(ts)


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