14:01 / 10. November 2020

Verbandsgemeinde unterstützt Plan als entscheidenden Schritt

Bürgermeister präsentieren „Zukunftskonzept Grundschulen“

Die Ortsbürgermeister von Dattenberg und Leubsdorf haben sich mit der Verbandsgemeinde auf ein "Zukunftskonzept Grundschulen" geeinigt. Dabei geht es um die Perspektive für Kinder der Grundschulen in unserer Region. Jetzt beginnt der Diskussionsprozess in den betroffenen Kommunen.

Steigende Schülerzahlen erfordern zukunftsorientiertes Handeln

Die Bürgermeister-Castenholtz-Schule in Linz ist schon heute die größte Ganztags-Grundschule im Kreis Neuwied. Legt man die Vorgaben der Klassengrößen zugrunde, die erlaubt sind (das sind derzeit maximal 24), müsste schon im übernächsten Schuljahr die Schule ausgebaut werden.

Die hohe pädagogische Qualität der Schule stieße mit immer mehr Schülerinnen und Schülern an ihre Grenzen. Hinzu kommt, dass die baulichen Möglichkeiten begrenzt sind. Eine Erweiterung wäre zudem mit enormen finanziellen Mehrausgaben verbunden. Also hat die Verbandsgemeinde (VG) mit den Ortsgemeinden Dattenberg und Leubsdorf sowie den Schulleitungen eine alternative Konzeption entwickelt. Die zuständige Fachbehörde ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) war informall ebenfalls eingebunden. Hierüber sind die unmittelbar betroffenen Ortsgemeinderäte Leubsdorf und Dattenberg sowie der Schulträger-Ausschuss der VG informiert worden.

Dattenberg und Leubsdorf mit einer gemeinsamen Grundschule

Stefan Betzing und Achim Pohlen, die beiden Ortsbürgermeister von Dattenberg und Leubsdorf, unterstützen diese Idee gemeinsam. Die Leubsdorfer Schule ist bisher lediglich 1-zügig und hat derzeit eine sogenannte "kombinierte Klasse". Bei Umsetzung des Projektes behielte die Grundschule in Leubsdorf ihre Eigenständigkeit. Die Schulträgerschaft müsste dann aber - so wie im Schulgesetz geregelt - auf die Verbandsgemeinde übertragen werden, die dann auch Kostenträger wäre.

Beiden Ortsbürgermeistern ist bewusst, dass bei einer Einschulung der Grundschulkinder aus Dattenberg Investitionen in Leubsdorf erforderlich sind. Es ginge dabei um eine Erweiterung um drei Klassenräume. Diese Variante hat nach ihrer Ansicht aber nur Vorteile.

Das sieht auch Bürgermeister Hans-Günter Fischer für die VG so: "Das Grundschulgebäude würde deutlich weniger Investitionen erfordern als bei einer Änderung in Linz. Das wäre sowohl in finanzieller als auch pädagogischer Hinsicht die bessere Option." Von dieser Lösung würden alle profitieren: Kinder, Eltern, Lehrer und Kommunen.

Alle drei Bürgermeister haben die Zusage des Kreises, für den Bustransport zwischen Dattenberg und Leubsdorf zu sorgen.


 


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