19:34 / 21. April 2020

Nicht nur in Corona-Zeiten: Essen auf Rädern

Essen auf Rädern: Die stillen Helden und Heldinnen

Sie sind nicht laut, man hört sie nicht mal, obwohl sie mit dem Auto unterwegs sind. Sie sind nicht auffällig. Will jemand sie fotografieren, ziehen sie sich lieber zurück. Das Wort „bescheiden“ trifft auf sie zu. Dabei tun sie seit Jahr und Tag Gutes: die, die das „Essen auf Rädern“ in der Region ausfahren.

Vierzig Jahre auf Rädern

Am Anfang stand der „Senioren-Besuchsdienst“ der Pfarrei St. Martin in Linz. Gegründet wurde er damals von Brigitta Kill und Hedwig Mertesacker.

Die ersten Essen wurden am 1. Februar 1980 ausgetragen, zunächst nur innerhalb der Stadt Linz. Damals gab es noch keine Handys, nur wenige besaßen einen eigenen Computer, und an Smart Phones war nicht mal zu denken. Nur wenige Monate später, im April - also vor genau vierzig Jahren - begann die Verteilung in der gesamten Verbandsgemeinde (VG).

Das Essen wurde zu Beginn von einer Großküche in Buchholz geliefert. Später kam es von einer Großküche aus Neuwied, und seit Oktober 2004 ist die Küche des Seniorenheims der Verbandsgemeinde der Lieferant des Essens auf Rädern.

Pro Jahr 21.000 Essen

Inzwischen werden regelmäßig etwa 80 Mahlzeiten verteilt, Tag für Tag. Das waren im vergangenen Jahr insgesamt fast 21.000 Essen. Hinzu kommen noch etwa 900 Speisen, die von Dattenberger Ehrenamtlern verteilt werden.

Zwanzig ehrenamtliche Fahrer sowie Helferinnen und Helfer sind derzeit im Einsatz. Davon sind drei schon seit 15 Jahren mit von der Partie, und die ältesten der stillen Heldinnen und Helden sind über 80 Jahre alt!

Allerhöchste Zeit, mal wieder laut und deutlich „Danke!“ zu rufen! Chapeau, meine Damen und Herren!

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