15:37 / 01. Juni 2016

Rest der alten Bremsbahn

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts und verstärkt nach 1866 wurde nahe des Orts von mehreren Steinbruchunternehmern Basalt abgebaut und in den ersten Jahrzehnten über einen schmalen und unbefestigten Bachweg zur Verladestelle nach Wallen transportiert.

Nach Gründung der Basalt AG 1888 wurden die Steine mit einer Bremsbahn zu Tal befördert. Diese bestand aus zwei parallel laufenden Schienensträngen, auf denen Loren rollten. Diese waren über ein Stahlseil verbunden, so dass die bergab rollenden beladenen Wagen die leeren Loren durch ihr Gewicht wieder nach oben zogen. Ein eiserner, in die Erde gemauerter Bremsapparat, in dem das Seil über mehrere Rollen lief, regulierte die Geschwindigkeit und glich den erheblichen Gewichtsunterschied zwischen den Loren aus. Am unteren Ende der Bremsbahn überwand ein im Volksmund „Der Bock“ genannte Aufzug den Höhenunterschied zum Abladeplatz.

Bis 1962 hielt dieses umweltfreundliche Betriebsmittel Dattenbergs Straßen von schweren Steintransporten frei. Ein Rest der Bahn erinnert heute im Ort als Denkmal daran.

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