15:37 / 01. Juni 2016

Antoniuskapelle Ober-Erl

Anstelle eines Bildstocks, vom dem ein Balken mit der Jahreszahl 1733 erhalten ist, wurde 1923/24 die heutige Antoniuskapelle errichtet. Hier führt noch heute ein uralter Weg aus dem Kasbacher Rheintal auf die Linzer Höhe vorbei. Der Linzer Händler Heinrich Vogt hatte 1914 gelobt, dort eine Andachtsstätte erbauen zu lassen, sollten seine vier Söhne aus dem Krieg zurückkehren. Im Volksmund wird sie daher auch „Vogtskabäll“ genannt. Da Heinrich Vogt 1916 starb, erfüllten seine Söhne das Versprechen. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von der Bevölkerung der umliegenden Orte. So stiftete etwa die Linzer Familie Niederée den Dachreiter und das Glöckchen. Es entstand eine Kapelle mit einem klassizistisch anmutenden Eingangsportal mit zwei Säulen, während das Glockentürmchen barock erscheint. Das Satteldach ist geschiefert, die Wände sind von sechs Rundbogenfenstern durchbrochen. Die Figur des hl. Antonius im Innern wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gestiftet.

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