15:40 / 01. Juni 2016

Antoniushaus

Der langgestreckte Komplex des heutigen Seniorenstifts wurde 1862 von den kurz zuvor in Linz angesiedelten Franziskaner-Minoriten errichtet. Ursprünglich war es als Gesellenhaus konzipiert, diente dann aber 1865-1869 als Knabenkonvikt und im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 sowie während beider Weltkriege als (Reserve-)Lazarett. 1873 siedelten die Minoriten aus ihrem Kloster am Kirchplatz in das Konviktgebäude über. 1889 kam die Anlage an die Franziskanerbrüder aus Waldbreitbach, die bereits seit 1867 in Linz ansässig waren. Das nun St. Antoniushaus genannte Gebäude diente fortan als Knabenerholungsheim, zur Pflege geistig behinderter Jungen und als halböffentliche Kapelle. Die Nationalsozialisten enteigneten 1936 die Brüder und verlegten die Behinderten nach Kloster Ebernach, von wo die meisten von ihnen in Vernichtungslager deportiert wurden. Von 1945 bis 1973 unterhielt das Bistum Trier im Antoniushaus ein Konvikt, danach bis 1983 die Bundesbahn eine Fachschule.

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