09:40 / 08. März 2018

Neuer Schiedsmann vereidigt

Neuer Schiedsmann vereidigt

Peter Siegmund tritt die Nachfolge von Josef Chevally an, dessen Dienstzeit nach fünf Jahren endete.

Christine Arck, Direktorin des Linzer Amtsgerichtes, überreichte dem Vettelschoßer Peter Siegmund die Ernennungsurkunde im Beisein der Geschäftsleiterin des Amtsgerichtes, Nicole Hoé, des Verbandsgemeindebürgermeisters Hans-Günter Fischer und des scheidenden Schiedsmanns aus Leubsdorf, Josef Chevally. Der Vettelschoßer war langjähriger Geschäftsstellenleiter der Neustädter Raiffeisenbank in St. Katharinen und befindet sich nun im Ruhestand. Als ehrenamtlich tätiger Schiedsmann wird er sich in den kommenden fünf Jahren für die außergerichtliche Streitschlichtung einsetzen. Insgesamt engagieren sich sechs Schiedspersonen aus vier Verbandsgemeinden im Zuständigkeitsbereich des Linzer Amtsgerichtes. Viel Glück und Freude an seinen neuen Aufgaben wünschte Christine Arck dem neuen Streitschlichter. Den Glückwünschen schlossen sich Nicole Hoé, Josef Chevally und der Verbandsgemeindebürgermeister an. Siegmund bringe die besten Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit, bei der es unter anderem auf Seriosität und Verschwiegenheit ankäme. „Unter den Ehrenämtern ist dieses eines, das spezielle Anforderungen an Person und Lebenslauf erfordert, zum Beispiel eine besondere Sensibilität bei der Lösung von Konflikten“, sagte Fischer. Er bedankte sich bei Peter Siegmund dafür, dass dieser sich bereiterklärte, dass Amt zu übernehmen, und bei Josef Chevally für seinen geleisteten Dienst in den vergangenen fünf Jahren. „Die Schiedspersonen müssen ein hohes Maß an Bereitschaft mitbringen, sich mit Gesetzestexten auseinanderzusetzen, damit vollstreckbare Vergleiche zustande kommen können“, sagte Nicole Hoé hinsichtlich der Anforderungen. Bei der Verabschiedung des Leubsdorfers überreichte die Amtsgerichtsdirektorin Josef Chevally eine Dankesurkunde, in der ihm im Namen des Landes Rheinland-Pfalz für seinen herzlichen und bürgerschaftlichen Einsatz gedankt wird. Die ersten drei Jahre seiner Dienstzeit hätten ihm viel Spaß bereitet, sagte Josef Chevally. Doch in den vergangenen zwei Jahren seien einige sehr unangenehme Fälle an ihn herangetragen worden, bei denen die jeweilige Gegenseite keine gütliche Einigung signalisiert habe. „Es war nicht immer schön gewesen. Aber nichtsdestotrotz habe ich das Ehrenamt gerne übernommen und es sind ja auch einige Vergleiche zustande kommen“, wünschte er seinem Nachfolger viel Freude und alles Gute für die neue Aufgabe. (sb)

 


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