22:15 / 29. September 2020

Rheinland-Pfalz mit klarem Warn-System

Neu-Infektionen | Private Feiern sind das Hauptproblem

Drei Stunden lang haben Bund und Länder zusammengesessen - virtuell in der Videokonferenz oder tatsächlich miteinander. Bei den wichtigsten Fragen haben sich die Teilnehmer geeinigt.

„Wir haben viel gelernt. Wir sind auch recht gut durch den Sommer gekommen. Aber wir wissen, dass vor uns die schwierigere Zeit liegt.“ Das waren die Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem sogenannten „Corona-Gipfel“ heute.

„Private Feiern das Hauptproblem“

Für die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, sind die privaten Feiern das Hauptproblem. Sie appellierte an die Vernunft der Bevölkerung, sich unbedingt an Abstands- und Hygiene-Regeln zu halten. Angesichts steigender Infektionszahlen haben sich heute (29. September) der Bund und die Länder auf Regeln geeinigt.

Bei den heutigen Verabredungen ging es darum, das Virus im Griff zu behalten und dafür zu sorgen, dass die Neu-Infektionen nicht weiter steigen. Im Einzelnen bedeutet das:

Wer seinen Namen bei einem Restaurant-Besuch falsch angibt, muss mit einer Strafe von 50 Euro rechnen.

 Die Namen sind äußerst wichtig, wenn es darum geht, herauszufinden, wer sich angesteckt haben könnte. Sind die Namen falsch und wurde jemand angesteckt, könnten diese Personen nicht „nachverfolgt“ werden. Sie könnten also andere anstecken. Gleichzeitig würden diejenigen nicht informiert werden können, die falsche Angaben gemacht haben.

Gruppen bei im privaten Kreis sollen kleiner werden. Auf jeden Fall gilt: Immer Maske tragen, weniger Alkohol und Abstand einhalten. 

Es gibt Beispiele, dass durch einzelne FeiernHunderte von Menschen infiziert wurden und Schulen geschlossen werden mussten. Das kann auch dadurch verhindert werden, dass bei Partys oder Feiern sich alle an die wichtigen Regeln halten - ohne Ausnahme.


Appelle an die Solidarität

Für die Polizei und Ordnungsbehörden wird es nicht immer einfach sein, private Feiern zu kontrollieren. Daher gilt der Appell: Rücksicht nehmen ist gerade in der jetzigen Phase das A und O. Auch, wer glaubt, sich nicht infizieren zu können oder es werde schon nicht so schlimm sein: Jede/r ist mit dafür verantwortlich, dass das Virus sich nicht immer weiter verbreitet.

Damit Räume in Schulen, Kitas oder öffentlichen Gebäuden besser gelüftet werden können, soll es Förderungen geben. Es wurde ein Programm verabredet, dass entsprechende Anlagen finanziell unterstützt. Das soll die Belüftung und damit den Viren-Schutz fördern.

Für das Land Rheinland-Pfalz gilt jetzt eine sogenannte "Warn-Ampel". Wie sie funktioniert, ist in der Grafik des Südwest-Rundfunks (SWR) hier dargestellt.

corona-covid19, warnampel

Das ZDF hat in einer einfachen Weise erklärt, wie das Virus den Körper stark schädigen kann - direkt und indirekt. Diese Darstellung finden Sie HIER.

(ts)

 

 


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