15:39 / 01. Juni 2016

Kapelle Hesseln

Mit der Wahl des Jesuiten und Gegenreformators Petrus Canisius zum Patron ihrer neu errichteten Kapelle setzten die Einwohner von Hesseln 1936 ein Zeichen des Protests gegen die kirchenfeindliche Politik des Nationalsozialismus. Der Weiler hatte bereits im 18. Jahrhundert eine kleine Fachwerkkapelle mit flacher Decke besessen. Ihr Türsturz mit der Jahreszahl 1784 wurde später in das neue Gotteshaus eingelassen. Als 1927 die Volksschule in dem kleinen Ort fertig gestellt wurde, kamen erneut Überlegungen hinsichtlich der Errichtung einer größeren Kapelle auf. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatten die Einwohner Hesselns Geld für einen Neubau gesammelt. 1936 schließlich konnte Dechant Rössel aus Hammerstein die neue Kapelle dem hl. Petrus Canisius und der Muttergottes weihen. Da der Turm in das Gebäude einbezogen ist, wirkt der weiß verputzte Kirchbau recht kompakt und wuchtig. Die wertvollen Buntglasfenster wurden in den 1930er Jahren von Privatleuten gestiftet. Seelsorglich betreut wurde der Leubsdorfer Ortsteil Hesseln von den Weißen Vätern aus Linz.

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