15:42 / 01. Juni 2016

Fachwerkhäuser am Kirchplatz

Am Treppenaufgang zur Martinskirche liegen zwei Häuser, die beispielhaft für den Linzer Fachwerkbau des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts sind. Unten links, angrenzend an das frühere Amtsgericht, die ehemalige Vikarie St. Michaelis mit massivem Erdgeschoss und darüber sichtbarem reich geschmücktem Fachwerk. Die Vikarie wird um 1650 erstmals genannt und diente über Jahrhunderte als Wohnung der Vikare und deren Gesinde. 1924 eröffnete auf dem Gelände ein Kindergarten, 1931/32 ersetzt durch einen Neubau der Architekten Mattar & Scheler. Oberhalb der Vikarie liegt die alte Stadtschule, ebenfalls mit massivem Erdgeschoss, aber schlichtem Fachwerk, gekrönt von einem Mansardwalmdach. Die Schule ist an dieser Stelle seit 1486 bezeugt, der heute Bau stammt allerdings von 1763. Nach dem Bau der neuen Schule am Leetor 1880 wurde das Haus zwischenzeitlich von der Pfarrei St. Martin als Borromäus-Bibliothek genutzt. Heute befinden sich beide Gebäude in Privatbesitz.

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