Foto: V.l.n.r. Klaus Krumscheid, Ruth Zimmermann, Achim Hallerbach, Helmut Muthers, Edeltraud Billinger, Frank Becker, Waltraud Schmaus, Jutta Mönnig, Josef Schmaus, Gertrud Braun, Hannelore Nitsche Foto: Martin Boden
Edeltraud Billinger aus Linz hat sich über 20 Jahre hinweg mit großem Einsatz für die Anliegen älterer und älter werdender Menschen engagiert. Als Mitglied des Linzer Seniorenbeirats war sie stets dort zu finden, wo Unterstützung benötigt wurde. Über lange Zeit wirkte sie in der Evangelischen Frauenhilfe mit, organisierte Frauenfeste und besuchte einmal im Monat Geburtstagskinder im städtischen Seniorenheim.
Als „Frau der ersten Stunde“ gilt Edeltraud Billinger auch im Linzer Gemeindecafé. Dort bereitet sie regelmäßig das gemeinsame Frühstück vor und schafft damit nicht nur ein Angebot für das leibliche Wohl, sondern auch einen Ort der Begegnung, des Austauschs und des Vertrauens. Mit viel Liebe zum Detail sorgt sie für eine einladende Atmosphäre – häufig sogar mit Blumen aus dem eigenen Garten.
Am Seniorentag hatte Frau Billinger beim damaligen „Fest der Kulturen“ gemeinsam mit einer syrischen Familie in der Stadthalle für die Besucher gekocht. Auch engagierte sie sich lange für die Linzer Tafel und kochte gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Seniorenbeirates einmal im Monat mit frischen Zutaten für die Besucher. Zusätzlich half sie ebenfalls beim Waffelbacken an Wochenenden.
Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wird vom Ministerpräsidenten an Personen verliehen, die sich mindestens zwölf Jahre ehrenamtlich in kommunalen, sozialen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Bereichen oder in sozialen und kulturellen Vereinigungen engagiert haben. Gestiftet wurde die Ehrennadel am 7. August 1974 vom damaligen Ministerpräsidenten Helmut Kohl und wird seitdem als Zeichen der Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches Wirken vergeben.

V.l.n.r. Margret Heßler aus Hausen, Landrat Achim Hallerbach, Anna Scharenberg aus Hausen-Frorath, Heinz-Jürgen Dröge aus Bad Hönningen, Edeltraud Billinger aus Linz.
Fotos: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

