Einladung zur Abschlussveranstaltung des integrierten Klimaschutzkonzepts und der kommunalen Wärmeplanung

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative erhielt die Verbandsgemeinde eine Bundesförderung zur Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung. Mit der Bearbeitung wurde das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier beauftragt. Parallel dazu wurde ein integriertes Klimaschutzkonzept entwickelt, das alle relevanten Sektoren – Strom, Wärme und Verkehr – betrachtet. Hierfür arbeitete die Verbandsgemeinde mit der Integrale Planung GmbH (Intep) zusammen.

Die Verbandsgemeinde Linz verfolgt das Klimaschutzziel, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Das integrierte Klimaschutzkonzept enthält den Fahrplan der Verbandsgemeinde Linz zur Planung und Umsetzung von kommunalen Klimaschutzmaßnahmen in den nächsten Jahren. Die Entwicklung des Konzeptes begann im Mai 2024. Zunächst wurde ermittelt, wie hoch die Treibhausgasemissionen in der Verbandsgemeinde sind, wo bereits erneuerbare Energie erzeugt wird und welches Potenzial es für den Ausbau erneuerbarer Energien und eine bessere Energieeffizienz gibt. Gemeinsam mit den Ortsbürgermeistern wurde ein Leitbild für den Klimaschutz erstellt. In zwei Workshops mit Bürgern, Experten und dem Verbandsgemeinderat wurden konkrete Maßnahmen entwickelt, um die Emissionen zu reduzieren, die Energieeffizienz zu steigern und erneuerbare Energien auszubauen. Das integrierte Klimaschutzkonzept wurde im Verbandsgemeinderat am 13. November 2025 beschlossen.

Auch die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales strategisches Instrument auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung. Die Konzepterstellung begann Ende 2024 mit einer umfassenden Bestandsanalyse. Erste Ergebnisse wurden im Juni 2025 vorgestellt. In der Folge fanden zahlreiche Gespräche mit relevanten Akteuren statt, auf deren Basis eine Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete vorgenommen wurde. Zudem wurde ein Zielszenario entwickelt, das den Pfad zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis 2045 aufzeigt. Die daraus abgeleitete Wärmewendestrategie berücksichtigt sowohl zentrale Wärmenetzlösungen als auch dezentrale Gebäudeheizungen. Der kommunale Wärmeplan wurde am 15. Januar 2026 vom Verbandsgemeinderat beschlossen.

Bei der Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse beider Konzepte noch einmal umfassend vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Frank Becker und die Klimaschutzmanagerin Andrea Schlüter präsentieren Dr. Johanna Pohl und Jana Tappeiner vom Planungsbüro Intep die Inhalte des integrierten Klimaschutzkonzeptes. Anschließend stellen Daniel Oßwald und Emanuel Altmeier vom IfaS die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung vor.

Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anmerkungen direkt an die Vertreterinnen und Vertreter der Verbandsgemeinde sowie an die beauftragten Fachbüros zu richten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über die zukünftigen Klimaschutz- und Wärmeversorgungsstrategien der Verbandsgemeinde Linz am Rhein zu informieren und mitzudiskutieren.

 

Zur besseren Planung bitten wir um vorherige Anmeldung bis zum 20. Februar 2026 unter diesem Link: Anmeldung zur Abschlussveranstaltung Klimaschutzkonzept und Kommunale Wärmeplanung der VG Linz

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