Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Bewohnerinnen und Bewohner des Heims sowie viele Wegbegleiter waren gekommen, um ihm Danke zu sagen. Auch Bürgermeister Frank Becker, die Orts- und Stadtbürgermeister sowie Pfarrer Lothar Anhalt nahmen an der Feier teil. Die Familie von Ralf Dötsch war in die Überraschung eingeweiht und ebenfalls anwesend.

Bereits beim Betreten der Cafeteria wurde deutlich, wie groß die Wertschätzung für den scheidenden Heimleiter ist: Die Mitarbeiter und Bewohner standen klatschend Spalier, als Ralf Dötsch von Pflegedienstleiterin Janina Alfonso Ibanez in den Raum geführt wurde. Sichtlich gerührt zeigte sich Dötsch von der Herzlichkeit des Empfangs.

„Mit einem kleinen Umtrunk habe ich ja schon gerechnet, aber so eine unglaubliche Feier habe ich wirklich nicht erwartet“, sagte er überwältigt.
Der Abschied war reich an emotionalen Höhepunkten. Ein festlich geschmückter Kuchen mit Wunderkerzen und einem Bild von Ralf Dötsch an der Orgel erinnerte an seine musikalische Leidenschaft.
Für besondere Gänsehautmomente sorgten die Auftritte des Kirchenchores, den Dötsch seit vielen Jahren leitet, sowie ein eigens einstudiertes und getextetes Lied der Mitarbeiterinnen des Seniorenheims.

In seiner Ansprache stellte Ralf Dötsch vor allem die Teamarbeit in den Mittelpunkt und dankte seinen rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Vor allem muss ich meinem Team hier im Heim danken. Ohne alle Mitarbeiter – von der Reinigungskraft bis zur Pflegedienstleitung – wäre der Betrieb nicht am Laufen zu halten.“ Auch die Zusammenarbeit mit der Politik hob er ausdrücklich hervor: „Man schimpft immer so viel auf die Politik, aber ich muss an dieser Stelle wirklich einen großen Dank an unsere Bürgermeister und ehemaligen Bürgermeister aussprechen. Die Zusammenarbeit war immer von großer Wertschätzung geprägt.“

Ganz verabschieden will sich Dötsch allerdings nicht. „Ich bleibe dem Heim natürlich weiterhin verbunden. Ich kann mir sogar vorstellen, auch einmal das Essen auf Rädern auszufahren“, sagte er mit einem Lächeln.

Bürgermeister Frank Becker würdigte in seiner Rede die Verdienste von Ralf Dötsch und erinnerte an dessen Weitblick, Innovationsgeist und Menschlichkeit. „Was Ralf Dötsch immer besonders ausgezeichnet hat, ist sein Blick auf die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Das Seniorenheim sollte immer mehr sein, als eine Pflegeeinrichtung – es sollte ein Zuhause sein.
Dass dies gelungen ist, zeigen die vielen positiven Rückmeldungen von Angehörigen, Besuchern und Bewohnern, die bestätigen, dass unter seiner Leitung mit Respekt und Würde gearbeitet wird“, betonte der Bürgermeister.
Die Leitung des Seniorenheims hat bereits im Januar Uwe Beu übernommen. In der Übergangsphase steht Ralf Dötsch seinem Nachfolger weiterhin unterstützend zur Seite.

