Beu (links im Bild), der seit 1992 in leitenden und verwaltenden Funktionen in Pflegeeinrichtungen tätig ist, würdigt ausdrücklich die Arbeit seines Vorgängers. „Das Haus macht einen wirklich guten Eindruck. Das will ich auf jeden Fall so beibehalten“, betont der neue Heimleiter. Er beschreibt sich selbst als einen traditionsbewussten Menschen, dem es wichtig sei, Bewährtes zu erhalten, gleichzeitig aber offen für neue Ideen zu bleiben. „Frischen Impulsen gegenüber bin ich immer aufgeschlossen. Genauso wichtig sind aber Werte und Mechanismen, die sich über Jahre bewährt haben“, so Beu.
Beruflich war Uwe Beu viele Jahre in Nordrhein-Westfalen bei einem kirchlichen Träger tätig. Mit dem Wechsel nach Rheinland-Pfalz und zur Verbandsgemeinde Linz habe sich zwar der Träger geändert, nicht jedoch der Kern seiner Aufgaben. „Es sind etwas andere Rahmenbedingungen, aber im Wesentlichen die gleichen Herausforderungen“, erklärt Beu. Besonders dankbar zeigt er sich für die Unterstützung seines Vorgängers während der Übergangsphase: „Dank der Hilfe und der guten Einarbeitung von Herrn Dötsch wird mir viel Druck genommen.“
Auch Ralf Dötsch betont, dass der Übergang bewusst ohne Eile gestaltet wird. „Wir lassen uns die Zeit, die es braucht“, sagt der scheidende Heimleiter. Er stehe seinem Nachfolger weiterhin flexibel für Fragen und beratende Gespräche zur Verfügung.
Inhaltlich warten bereits große Aufgaben auf die neue Heimleitung. Ralf Dötsch nennt vor allem die Anpassung des Gebäudes an den Klimawandel als zentrales Zukunftsthema. „Lange Hitzeperioden im Sommer belasten unsere Bewohner enorm. Zudem stehen Entscheidungen zu Energieversorgung und Heizung an.“
Für Ralf Dötsch beginnt mit der Übergabe der Leitung ein neuer Lebensabschnitt. Ruhiger wird es für ihn jedoch nicht. Er möchte sich künftig stärker in der familiären Care-Arbeit engagieren, Zeit mit seiner Frau, der Schwiegermutter und den Enkeln verbringen und sich wieder intensiver seiner Musik widmen. „Vor allem will ich mich mehr bewegen, weniger am Smartphone sein und endlich die Bücher lesen, die sich über die Jahre auf meiner Liste angesammelt haben“, sagt Dötsch mit einem Lächeln.

