Das Tabaluga-Mobil soll Kindern spielerisch wichtige Verkehrsregeln vermitteln und sie frühzeitig für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren. Dafür ist der Anhänger umfangreich ausgestattet. Zum Material gehören unter anderem Laufräder, Tretroller, Fahrradhelme, Verkehrszeichen und Ampeln sowie Balanceboards, Springseile, Geschicklichkeitsspiele und eine Hell-Dunkel-Box. Die verschiedenen Übungen fördern neben dem Verständnis für den Straßenverkehr auch Koordination, Konzentration und Reaktionsfähigkeit.
Das Tabaluga-Mobil, das früher unter dem Namen „Roter-Ritter-Mobil“ bekannt war, ist ein Verkehrssicherheitsprojekt der Aktion Kinderunfallhilfe e.V., der Aktion TEILEn e.V. und der Peter Maffay Stiftung. Bundesweit sind inzwischen mehr als 60 solcher mobilen Verkehrsschulen im Einsatz.
Finanziert wurde das rund 7.000 Euro teure Mobil einschließlich der Anlieferung von der Firma CLARIOS, aus Krautscheid/Buchholz im Westerwald. Das Unternehmen ist Gründungsmitglied von TEILEn e.V. Mit der Finanzierung möchte CLARIOS die Verkehrssicherheitsarbeit in der Region unterstützen und das Angebot möglichst vielen Einrichtungen zugänglich machen.
Werksleiter Steffen Glauer (vorne mittig im Bild) erklärte bei der Übergabe: „Mit der Finanzierung des Anhängers, leisten wir einen aktiven Beitrag zur Unterstützung der Verkehrssicherheitserziehung in Kindergärten und Schulen. Uns war es wichtig, dass wir dies aktiv in der Region verankern und das Mobil möglichst viele Institutionen zugänglich machen können.“
Auch Frank Becker, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz, begrüßte das Projekt:
„Solche Initiativen sind für unsere Region unfassbar wertvoll. Wir freuen uns, dass wir die Verkehrserziehung bereits im Kindesalter nun noch besser fördern können. Mein Dank gilt der Firma CLARIOS, dem Verein TEIlEn e.V. sowie allen an diesem Projekt beteiligten Organisationen für ihr Engagement.“
Untergebracht wird der Anhänger auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule Rheinbrohl in Bad Hönningen. Von dort aus kann er flexibel bei Präventionstagen, Schulaktionen, Tagen der offenen Tür und weiteren Veranstaltungen eingesetzt werden. Die Ausleihe erfolgt über Andrea Winkelmann (vorne links im Bild), Fachberaterin für Verkehrserziehung am Pädagogischen Landesinstitut im Kreis Neuwied, in Zusammenarbeit mit Nadine Prien, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Linz, sowie der Verbandsgemeinde Linz. Beide haben sich maßgeblich an der Umsetzung des Projekts beteiligt. Die laufenden Kosten, darunter insbesondere die Versicherung, werden zu großen Teilen von der Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz übernommen.
Damit steht den Einrichtungen im Kreis Neuwied künftig ein zusätzliches, praxisnahes Angebot zur Verfügung, um Kindern Verkehrssicherheit nicht nur theoretisch, sondern auch spielerisch und mit praktischen Übungen näherzubringen.



